Tannheimer Tal Frühling 2022 # 2

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Nach einer wunderbaren Morgenstimmung mit einigen Fotos vom Balkon sowie einem kleinem Frühstück in meiner gemütlichen Ferienwohnung ging es am ersten Tag von Nesselwängle aus hoch zum Gimpelhaus. Natürlich wäre es für die Kondition besser gewesen, langsam anzufangen, aber diese Bergwanderung stand aus persönlichen Gründen ganz oben auf meiner Wunschliste.
Das Wetter war optimal, also startete ich für meine Verhältnisse sehr zeitig um kurz nach 8 Uhr und war bereits nach 2 Stunden mit einigen Verschnaufpausen oben angekommen. Wie erwartet war es sehr anstrengend, da es permanent bergauf ging, was ich ja von den Wanderungen zuhause nicht so gewohnt bin. Das ein oder andere Mal habe ich mich schon gefragt, ob ich es überhaupt schaffe und jemals oben ankommen werde 😀 .
Anfangs führte der Weg durch einen Wald, später wurde das Gelände offener und ich konnte bereits einige Blicke von oben in das Tal genießen. Wenn die Häuser nach und nach immer kleiner erscheinen, wird deutlich, dass man doch schon einige Höhenmeter bewältigt hat (das empfinde ich immer sehr motivierend). Die letzten Meter ging es noch einmal ziemlich steil bergauf über felsige Wege, dann hatte ich endlich mein Ziel erreicht.
Am Gimpelhaus angekommen hat mich die atemberaubende Aussicht bei klarer Sicht für die Anstrengung mehr als entschädigt! Ich bin einige Zeit oben geblieben, um die einmalig schöne Berglandschaft zu genießen, wobei ich mir selbstverständlich auch einen leckeren Kaiserschmarrn gegönnt habe. Auf einer Berghütte nach einer Bergwanderung schmeckt er einfach am besten.
Unterwegs habe ich weniger fotografiert, da das Erlebnis im Vordergrund stand. Darüberhinaus war es ziemlich umständlich, jedes Mal die Wanderstöcke weg zu legen, den Rucksack abzuziehen sowie die Kamera heraus zu räumen.








Das letzte Foto ist abends im Tal entstanden – Ausklang eines erlebnisreichen ersten Tages, der keine Wünsche offengelassen hat.

1990 war ich zum ersten Mal im Tannheimer Tal und mit meinem Papa, der mir die Liebe zu den Bergen quasi in die Wiege gelegt hat, auf der Roten Flüh ♥
(abfotografierte Analogfotos, die er gemacht hat)

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